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A

Außenputz

Die Fassade schützt das Bauwerk vor Feuchte, Hitze und Kälte. Neben dem im Holzhausbau beliebten Holzfassaden sind ohne Probleme auch Putzfassaden möglich. Der Vorteil einer Putzfassade liegt sicherlich in dem geringeren Pflegeaufwand. Außerdem verbessern die 6 cm starken Holzfaserplatten, die als Putzträger dienen, den Dämmwert des Hauses.

Der Putzaufbau von außen nach innen sieht folgendermaßen aus:

  • gefärbter mineralischer Endputz 
  • Grundputz mit Putzgittergewebe 
  • Holzfaserdämmplatte als Putzträger

Wir verwenden Putzträgerplatte der Firma Inthermo
(www.inthermo.de)

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B

Baubiologie

Die Baubiologie untersucht die Wirkung von Gebäuden auf die Befindlichkeit ihrer Bewohner.
Natürlich gilt es, schädliche Baumaterialien zu vermeiden und gesunde einzusetzen. Hier spielen besonders die chemischen und physikalischen Eigenschaften der Baustoffe, die meistens aus Mischmaterialien bestehen, eine Rolle.
Für Ihre Sicherheit verwenden wir nur Baustoffe mit Prüfzeugnis, die unser Baubiologe ausgewählt hat.


 

Beschattung

Sie schützt vor Sonne, aber auch vor Kälte, vor neugierigen Blicken und unter Umständen vor “Langfingern”.
Die früher gebräuchlichen Fensterläden werden in neuerer Zeit von Außen-Jalousien (Raffstores), Rollläden und Schiebeläden ersetzt.
Die Bedienung geschieht über Gurtzug, Kurbel oder elektrisch.
Am häufigsten werden heutzutage Rollläden aus Kunststoff verwendet. Bei diesen ist zu beachten, dass Sie als Vorbaurolladen ausgeführt werden, um Kältebrücken zu vermeiden.
Wir verwenden die Produkte der Fa. WAREMA.  www.warema.de

 

 

Bodenaufbauten

Bei diesen wird grob unterschieden in Estrich- und Trockenestrichaufbauten. Beides ist im Holzhaus möglich und hat verschiedene Vor- und Nachteile. Nicht zuletzt richtet sich der Bodenaufbau nach den gewünschten Oberbelägen. Unser Standard-Aufbau ist von oben nach unten:

- Bodenbelag,
- Zementestrich 5 cm,
- Holzfaserdämmplatte,
- Bodenplatte.

Der Zementestrich ist preislich günstig und bringt “Masse” zwecks Wärmespeicherung und Schalldämmung ins Haus. Für massive Dielenbeläge eignen sich natürlich besser Balkenlagen mit dazwischen liegenden Schüttungen.

 

 

Bodenbeläge

Der Boden, der uns trägt hat verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Er sollte schön sein, pflegeleicht und sich angenehm anfühlen. In beanspruchten Räumen wie Flur, Küche und Bad eignen sich besonders Fliesen, aber auch Linoleum, Kork und harte Holzarten. In den Schlafzimmern, in denen auch Barfuss gelaufen wird, sind weichere und fußwarme Beläge gewünscht. Hier eignen sich besonders geölter Kork, auch weichere Holzsorten und Teppichböden.
Bei Schafwollteppichen ist darauf zu achten, dass die Wolle nicht mit Insektiziden gegen Motten versehen ist. Bei flächig verklebten Belägen gelangen meist große Mengen Löse-mittel in die Raumluft. Für Allergiker sind abwaschbare Beläge von Vorteil. Die Härtegrade (lt. Brinell) spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl der Hölzer.

Fichte 1,3
Tanne 1,8
Lärche 2,1
Birke 3,2
Kirsche amerikan. 3,5
Ahorn europ. 3,6
Nussbaum amerikan. 3,5
Eiche 3,8
Buche 4,0
Ahorn kanad. 4,8
Bambus 5,3
Die Werte sind Mittelwerte bei einer Holzfeuchte von ca. 8 %.

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C

Cellulose-Dämmung

Unsere Dämmung in Außenwänden soll uns vor Wärme, Kälte und Schall schützen, das Raumklima verbessern , baubiologisch unbedenklich und langlebig sein.

Diese Aufgaben erfüllt in optimaler Weise die Cellulose-Dämmung.
Cellulose ist der Stoff, aus dem Holz besteht, ebenso das Papier. Die Cellulose-Flocke ist ein Recycling-Produkt aus Papier. Mit dem kochsalzähnlichen Borat versetzt sind die Flocken schwer brennbar und gegen Verschimmeln und Insekten geschützt. In die Hohlräume eingeblasen erreicht man beste Dämmwerte in allen geforderten Bereichen.

Auch beim sommerlichen Wärmeschutz besitzt Cellulose-Dämmung besonders beeindruckende Vorteile.
Die im Tagesverlauf eintretenden Temperaturschwankungen werden durch die Wärmekapazität der Cellulose-Dämmung minimiert. Die maßgebende Größe hierfür ist die Phasenverschiebung. Mit unseren Außenwandkonstruktionen erreichen wir Verschiebungen von mehr als 16 Stunden. Die Mittagshitze dringt somit erst (natürlich in geschwächte Intensität) in den kühleren Abendstunden in das Rauminnere vor und gewährleistet einen idealen Temperaturausgleich.

Wir verwenden die Flocken der Fa. CLIMACELL (www.climacell.de)

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D

Drei-Liter-Haus

Auch ein 3-Liter-Haus kann aus Stein gemauert werden. Bei dieser Bauweise kann allerdings auf keinen Fall auf eine zusätzliche Isolierung der Außenwände verzichtet werden. Somit erhöhen sich nicht nur die Dicke der Außenwände, sondern ebenso die Baukosten. Bei einer Holzständerkonstruktion als 3-Liter-Haus unterscheiden wir ebenfalls zwischen einer Konstruktion mit Dampfsperre oder mit Dampfbremse.

Bei unseren 3-Liter-Häusern geben wir natürlich der Dampfbremse (vergleichbar einer GORETEX Jacke für Ihr Haus) den Vorzug. Ein auf diese Weise isoliertes Haus verbraucht pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr nur 3 Liter Heizöl für den Heizwärmebedarf.
Standardausrüstung für ein solches Haus sind:

  • Verbesserte Wärmedämmung 
  • Fenster mit einem U-Wert < 0,9 W/m²K
  • Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung

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E

”Elektrosmog”

In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus werden bei der Elektroinstallation ca. 500 m Kabel verlegt, um die ca. 60 elektrischen Geräte mit Strom zu versorgen. Diese Leitungen und Geräte geben natürlich auch ungewünschte elektrische, magnetische und hochfrequente Felder ab. Weiterhin entweichen aus Kabeln und Geräten Weichmacher, Flammschutzmittel und Einiges mehr. Mittlerweile gibt es hier gute und bezahlbare Alternativen zu herkömmlichen Installationen. Angefangen von abgeschirmten Leitungen, Abschirmfarben und -Platten bis hin zu Netzfreischaltautomaten.

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F

Flachs

In den letzten Jahren erlebten Natur-Dämmstoffe eine Renaissance. Der bei uns heimische Flachs ist ein Material mit guten bauphysikalischen Eigenschaften und baubiologisch vollkommen unbedenklich.
Die Stängel der Pflanze werden als Platten verarbeitet und zur Dämmung der Innenwände eingesetzt. Wir verwenden die Produkte der Fa. Flachshaus (www.flachshaus.de).

 

 

Fenster

“Fenster sind die Augen eines Hauses”. Von draußen sollte genug lebenswichtiges Tageslicht in unseren Lebensraum Haus hineinkommen.
Außerdem regulieren Fenster das Klima im Haus:

  • Die Raumfeuchte, 
  • den Sauerstoff- bzw., 
  • Kohlendioxydgehalt , 
  • die Temperatur. 

Durch die richtige Anordnung haben wir in Niedrigstenergiehäusern solare Wärmegewinne im Süden und kaum Heizwärmeverluste auf der Nordseite.
Moderne Fenster erkennt man an:

  • 3-fach Verglasung
  • verleimtem Holz, 
  • sie haben mehrere Gummi-Dichtungen, 
  • Wärmeschutzverglasung mit einem
    U-Wert 0.6-1,1 W/m²K
  • Alu-Verblendung als konstruktiven Holzschutz, 
  • Verschiedene Kippstellungen. 

Wir verwenden unter anderem die Produkte der Fa. Gaulhofer. www.gaulhofer.de

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G

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H

 

Holz

Hier kommt fast ausschließlich das sogenannte Konstruktionsvollholz (KVH) zum Einsatz. KVH ist ein güteüberwachtes Massivholz, dass künstlich getrocknet und gehobelt wird und mit Holzfeuchten unter 15 % verbaut wird.

Einzelne Unterzüge und Stützen müssen aus statischen Gründen aus Brettschichtholz (Leimholz) gefertigt werden. Leimholz besteht aus mehreren massiven Dielen die miteinander verleimt sind.
Für sichtbare Holzbalkendecken eignet sich besonders gut ein Leimholz, das aus zwei schmalen Balken verleimt ist, sogenanntes Lamellenholz.
Mondphasengeschlagenes Holz ist besonders rissarm und auf Wunsch lieferbar. Für unbehandelte Außenfassaden eignen sich harzhaltige Holzsorten, besonders aber die heimische Lärche. Für gestrichene Holzfassaden ist dagegen die “ruhigere” Fichte vorteilhaft. Hier halten Farbanstriche einfach besser und länger.

 

 

Holzfaserdämmplatten

Sie bestehen aus Rest- und Schwachholz, das in der Forstwirtschaft anfällt. Das Holz wird mechanisch zerfasert, aufgekocht und wieder in unterschiedlichen Dicken und Dichten verpresst. Als Bindemittel dient hier das beim Aufkochen freiwerdende Lignin.
Wir verwenden diese Platten als Putzträger und Dämmplatte bei unserer Putzfassade, als winddichtende Platte bei der Holzfassade, als Unterdach-Platte sowie als Trittschall-Dämmplatte im Bodenaufbau.
Wir verwenden die Platten der Fa. Inthermo.
www.inthermo.de

 

 

Holzfaserdämmung

Flexibler hochdämmender diffusionsoffener Holzfaserdämmstoff. Hervorragendes Raumklima durch feuchteregulierende Eigenschaften. Bei uns in der Installationsebene und bei der Innenwandzwischendämmung eingesetzt. Wir verwenden die Holzfaserdämmung Kronotherm flex von der Fa. Kronoply. www.kronoply.de

 

 

 

Holzhaus

Denken Sie bei einem Holzhaus immer noch an eine kanadische Blockhütte? Ein Holzhaus kann zwar ein massives Blockhaus oder Fachwerkhaus sein, jedoch ist der Grossteil der modernen Holzhäuser in Skelettbau-, Rahmenbau- oder Ständerbauweise errichtet. Wir von Engelhardt & Geissbauer realisieren unsere Holzhäuser in Holzrahmenbauweise. Bei der Wahl einer Putzfassade ist optisch kein Unterschied zum Massiv zu erkennen.
Bei der Wärmeisolierung werden die Vorschriften der jeweils gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) spielend eingehalten, in der Regel übertroffen. Mit unserem EG-Holzhaus-Konzept unterschreiten wir die Vorschriften der EnEV um mehr 50%.

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N


Niedrigenergiehaus

Der Begriff Niedrigenergiehaus ist in aller Munde, aber wie definiert man ein solches Haus ? Niedrigenergiehäuser können aus Stein gemauert sein. Ein Stein-Haus kommt meistens nicht ohne zusätzliche Isolierung der Außenwände aus. Hierfür werden Styropor oder Stein- wolle verwendet, deren Umweltverträglichkeit sehr umstritten sind. Nachteil dieser zusätzlichen Isolierung ist auf der einen Seite die fast komplett fehlende Diffusionsmöglichkeit, die für das gute Wohnklima verantwortlich ist . Auf der anderen Seite wird die ohnehin schon beachtliche Wandstärke noch zusätzlich verstärkt und damit wertvoller Wohnraum vergeudet. Selbstverständlich kann auch ein Niedrigenergiehaus aus Ziegelstein ohne zusätzliche Isolierung gemauert werden. In diesem Fall müssen die Wände aber über 50 cm stark sein. Dies erhöht natürlich die Baukosten enorm.

Niedrigenergiehäuser in Holzständerkonstruktion

Ein Großteil der Niedrigenergiehäuser wird heutzutage in Holzständerkonstruktion gebaut. Bei der Holzständerkonstruktion gibt es zwei grundsätzliche Bauweisen: Die Holzrahmen- und Holztafelbauweise. Wir bauen in der modernen Holztafelbauweise.

 

Niedrigenergiehäuser mit Dampfbremse

Der Unterschied der Dampfbremsen liegt im Detail. Bei der Verwendung von Dampfsperren aus PE-Folien oder ähnlichen Materialien ist Vorsicht geboten ! Diese Folien sind in die Wand eingebaut und nach dem Innenausbau nicht mehr sichtbar. So bemerkt man die durch das Schwitzwasser entstehenden Bauschäden erst zu einem späteren Zeitpunkt. Dieses Schwitzwasser kann das Holz dauerhaft schädigen und somit die Tragkonstruktion eines Wohnhauses zerstören. Zusätzlich werden oft Dämmstoffe verwendet, die keine Feuchtigkeit speichern können, um diese bei Bedarf wieder abzugeben.

Es besteht die Möglichkeit Dampfbremsen aus dampfdiffusionsfähigen Baupapieren einzusetzen.

Auf PE-Folien kann komplett verzichtet werden.

Zusätzlich kann Zellulosedämmung, beispielsweise der Fa. Climacell, eine hohe Menge an Feuchtigkeit in Dampfform aufnehmen und gibt diesen bei Bedarf wieder ab, ohne dabei Schaden zu nehmen. Diese Dampfbremse ist die Goretexjacke für Ihr Haus. Durch den Einsatz von technisch getrockneten Hölzern für Ihr Haus und die Verwendung von feuchteregulierenden Dämmstoffen, kann komplett auf einen chemischen Holzschutz verzichten. Zusätzlich ist jedes Haus durch einen BLOWER-DOOR-TEST zu prüfen. Zur weiteren Bauschadenrisikominimierung ist generell für jedes Haus eine statische Berechnung erforderlich. Ein auf diese Weise isoliertes Haus verbraucht pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr nur 7,5 Liter Heizöl für den Heizwärmebedarf . Niedrigenergiehaus = 7,5 ltr-Haus

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O


OSB-Platten

 

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OSB (orientid strand board) sind Platten verschiedener Stärken und Größen, bestehend aus Holzspänen die “kreuz und quer” übereinander gelegt und verleimt wurden. Durch diese Anordnung erhalten die Platten eine hohe Stabilität. Die Späne sind wesentlich größer als bei herkömmlichen Span-platten. Daher benötigt man bei der Herstellung nur 1/3 der Leimmenge, die bei der Herstellung von Spanplatten benötigt wird. Bei der Herstellung unserer wohngesunden Holzhäuser verwenden wir ausschließlich formaldehydfreie Platten der Kronoply. Weitere Informationen finden Sie unser www.kronoply.de
 

 

 

 

 


P

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