Lüftung und Bodenaufbau: Für Wärme und Schallschutz

Lidia, Alex und Levi bauen ein Holzhaus

Es ist wieder einige Zeit seit unserem letzten Beitrag über unsere Bauherren Lidia und Alex verstrichen und in ihrem Holzhaus von Engelhardt & Geissbauer hat sich viel getan.

Bevor der Estrich gegossen werden kann, werden auf der Obergeschossebene die Lüftungsrohre für die zentrale Lüftungsanlage, welche sich im Hauswirtschaftsraum befindet, von einem regionalen Sanitärbetrieb verlegt. “Wir haben uns ganz bewusst für eine Lüftungsanlage entschieden, um die Wohnraumlüftung kontrolliert zu steuern und Energie zu sparen” sagt Alex “die Vorteile liegen auf der Hand! Wir erreichen dadurch das 1,0-Liter-Haus beim 10.000-Häuser-Programm!“: Die verbrauchte Luft aus Wohnräumen, wird gegen frische und sauerstoffreiche Luft von außen getauscht. Schimmelbildung wird vermieden und die Wärme des Hauses wird mit der kalten Außenluft getauscht, dadurch werden, im Vergleich zum herkömmlichen Lüften, Heizkosten gespart und somit der Geldbeutel und die Umwelt geschont. Feinstaub und Pollen werden zum größten Teil herausgefiltert und die Zu- und Abluft strömt getrennt durch die Rohre, so dass eine zentrale Lüftungsanlage besonders für Allergiker, aber auch für alle die es nicht sind, gut für die Gesundheit ist.

Im E&G Holzhaus von Lidia und Alex werden die Lüftungsrohre sternförmig und zwar nur auf der Obergeschossebene installiert. Die Obergeschossbelüftung geht dabei von unten nach oben und die Erdgeschossbelüftung von oben nach unten. Auf diese Weise wird Material und demnach Kosten gespart. In den Räumen Küche, Badezimmer, Gästetoilette, Hauswirtschaftsraum und Speisekammer wird die Luft gefiltert abgeführt. In ihrem Holzhaus werden Lidia und Alex mit diesem Lüftungssystem ein behagliches Raumklima haben, denn die zu tauschenden Luftmengen können jederzeit individuell angepasst werden.

Bilder vom Einbringen der Lüftungskanäle.

Fußbodenaufbau in Eigenleistung verlegt

Sobald das Lüftungssystem verlegt ist, können Lidia und Alex wieder selbst tätig werden. Das Eigenleistungspaket ihres Holzhauses sieht vor, dass sie den wärmedämmenden Fußbodenaufbau aus Styropor in Eigenleistung erbringen. Auf der Bodenplatte und auf der Geschossdecke sind mittlerweile sämtliche Sanitär- und Heizungsleitungen verlegt und so können Lidia und Alex die gelieferte Dämmung zuschneiden und auf dem gesamten Erdgeschoss verteilen. Weiterhin werden die Bauherren den nun vollends gedämmten Boden im Erd- und Obergeschoss für die Verlegung der Fußbodenheizung vorbereiten. Hierzu werden zunächst die selbstklebenden Randdämmstreifen im Erdgeschoss und Obergeschoss angebracht. Die Dämmstreifen sollen Schwingungen, also Körperschall, abfangen, damit diese nicht an die Wände weitergeleitet werden. Der Estrich ist durch den Randstreifen schwimmend verlegt, hat also keine direkte Berührung mit den Wänden. So kann er bei Wärme und Kälte “arbeiten” und gibt, wie oben genannt, Körperschall nicht an die Wände ab. Im nächsten Schritt verlegen Lidia und Alex in beiden Geschossen die Tackerplatte, auch Rolljet genannt, die als zusätzliche Wärme- und Trittschalldämmung fungiert und worauf die Heizungsinstallateure von Sendel & Göß die Leitungen für die Fußbodenheizung befestigen können.

Verlegen der Dämmung für Bodenaufbau im EG und OG.

Wieder ist eine Etappe auf dem Weg zu Lidia’s und Alex fertigem Holzhaus geschafft und im nächsten Beitrag wird die Wärmepumpe und die dazugehörige Fußbodenheizung installiert, die das zukünftige Eigenheim schön Warm hält.

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